Apistogramma macmasteri

Apistogramma macmasteri

Beschreiber:  Kullander 1979

ähnl. Arten: A. viejita

Erstbeschreibung:
Kullander, S. O. (1979): Species of Apistogramma (Teleostei, Cichlidae) from the Orinoco Drainage Basin, South America, with Descriptions of Four New Species. Zool. Scr. 8 1-4: 69–79.

fishbase: Apistogramma macmasteri

Code:   Gruppe:   Macmasteri-Gruppe   Komplex:  


Länge Männchen:   90 mm   Länge Weibchen:   50 mm  

Vorkommen:         Flusssysteme:        
Villavicencio, Meta, Kolumbien, Gewässer im Oberlauf des Rio Meta         Rio Meta        

T:   24-29 °C   KH:   2-8 °dH   pH:   5.5-7.5   el. Leitfähigkeit:   60-400 µS/cm


Die Art ist weit im Hobby verbreitet und wird auch regelmäßig, wohl auch wegen der Farbigkeit einiger Farbformen, im tierführenden Zoofachhandel angeboten. Der Körperbau der Art ist nur mäßig gestreckt. Die Tiere sind hochrückig (Männchen), der Kopf ist kräftig, die Lippen sind dick, das Maul ist relativ groß. Bei älteren Männchen sind die Rücken- und Afterflosse deutlich verlängert. Die Schwanzflosse besitzt oben und unten einen breiten roten Rand. Einige Formen zeigen auch eine Die Weibchen zeigen während der Brutpflege schwarze Streifen an den Brustflossen und der Afterflosse. Das schwarze Längsband an der seitlichen Mittellinie ist nun punktförmig tief schwarz. Das gleiche findet man dann an der Rückenlinie. Die Brutpflege wird von beiden Elternteilen durchgeführt.

Apistogramma macmasteri
Paar von A. macmasteri bei der Jungfischpflege. (Bildquelle: Daniel Müller)

Haltungshinweise: Die Beckengröße sollte mind. 80 cm Seitenlänge betragen, die Beckeneinrichtung sollte viele Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten, etwas Laub und Wurzeln bieten. Der Bodengrund sollte aus kalkfreiem und feinem, nicht zu heller Sand bestehen.

Apistogramma macmasteri
Weibchen von A. macmasteri in Brutpflegefärbung. (Bildquelle: Daniel Müller)

Als Futter sollten vor allem Cyclops, weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia und Granulatfutter gegeben werden.


Literaturquellen:
● Römer, U. (2000): Cichlidenatlas Band 1. Naturgeschichte der Zwergbuntbarsche Südamerikas. (2. Aufl.) Mergus, Melle. ● Staeck, W. (2003): Südamerikanische Zwergbuntbarsche. Cichliden-Lexikon Nr. 3. Dähne Verlag, Ettlingen, 219 Seiten. ● Staeck, W. (2017): Kleine Buntbarsche. Amerikanische Cichliden I. (9. Aufl.). Tetra Verlag, Velten, 314 Seiten.


Autor:  Daniel Müller   zuletzt geändert:  Jan. 2021

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